Dauermessungen der Tageshelle nach photochemischer Wirksamkeit

  • F. W. Paul Götz

Zusammenfassung

Die erste umfangreiche Bearbeitung des Lichtklimas des Hochgebirges nach photometrischer Wirksamkeit stammt von E. Rübel, der auf dem Berninahospiz nach der Bunsen-Wiesner schen Methode maß. Durch Anschluß an die Arbeitsgemeinschaft von reichlich zwei Dutzend Observatorien Europas, die Dorno zur Messung der Tageshelle (Oberlicht) organisierte, war als Methode für meine Messungen ohne weiteres das einfache, von Dorno noch mit einem Milchglas vervollständigte Graukeilphotometer nach Eder-Hecht gegeben. Dieses ist im wesentlichen ein sog. optischer Keil, ein lichtabsorbierendes Medium mit in der Längsrichtung des Keils stetig zunehmender Dichte; je nach der größeren oder kleineren Lichtwirkung wird die Schwärzung eines unter dem Keil befindlichen photographischen Papiers mehr oder weniger weit in der Längsrichtung vordringen; die letzte Einwirkung, abgelesen als Skalengrad einer mitaufkopierten Skala, gibt nach einer mitgelieferten Tabelle die relative Intensität.

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© Verlag von Julius Springer Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • F. W. Paul Götz
    • 1
  1. 1.Lichtklimatisches ObservatoriumArosaSchweiz

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