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Wie Eisi dagegen G’schirr im Kopfe hat und warum

  • Jeremias Gotthelf

Zusammenfassung

Nit, nit, rief Eisi polößlich, als sein Blick auf den Steigerungstisch siel, und es auf demselben sein schönstes Kassegeschirr sah, auf einem großen Cabaret und der Weibel eben sagte: wer gibt mehr als 13 Fr., zum zweute u zum —. „Nit, sagte Eisi, das lah nih nit, das wott ih, 5½ Krone sy bote.“ „Aber was wottsch d’rmit, sagte ein Mann zu Eisi, spar dys Geldli für Besseres.“ Lah du mih mache u lue du für dih”, antwortete Eisi. „Aber warum willst du das g’hebt hah“, fragte ihns eine Frau. „Sechs Krone, rief Eist, will d’rs de säge, allweg chah nih dere Züg nit alles lah fahre, b’sungerbar was brüchigs ist. We mes scho hingersdrh g’seßlig ume hah chönnt, wie si säge, su möchts d’r Tüfel alles z’säme trhbe u was v’rheht isch, isch v’rheht.“ Es ist sonst Sitte, daβ, sobald man weiβ, daβ die Sache für die Familie ersteigert wird, was gewöhnlich irgend wie verlautet, das Bieten mit großer Bescheidenheit getrieben wird. Und sowie Einer fortfahren will müssen ihn die Andern und sagen: e was witt, es isch für seye. Eisi hatte der Sache noch viel besser den Tätsch geben wollen, wollte selbst bieten, es wollte sehen, wer d’s Herrgets syg von seinen Sachen zu kaufen, b’sungerbar, wenn es selbst daraus biete.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1855

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  • Jeremias Gotthelf

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