Zusammenfassung

Wir sind am Schlusse unserer Ausführungen angelangt. Vieles mußte vernochtet warden, aber anderes Brauchbareres wurde an seine Stelle gestezt. Solange wir mathematishchen Formeln zuliebe wirtschaftstheoretisch allgemein als richtig anerkannte Grundsätze aufzugeben genötigt waren, solange wir durch inkonsequente mathematische Zirkelschlüsse uns Bestandswerte berechnen zu müssen glaubten, welche eine den praktischen Verhältnissen und Tatsachen direkt zuwiderlaufende konstante, gleichmäßige Wertszunahme unterstellten, solange wir für eine häufig zu negativen Werten führende Bodenwertsformel bzw. für einen Frei gewa,hlten „forstlichen Zinsfuß“ absolute Bedeutung und Anerkennung verlangten — solange konnte die forstliche Statik sowohl wie auch die Waldwertsberechnung in ihrer theoretischen Form seitens der oft nur latent oder unbewußt feinfiihlenden Praxis sich keines rechten Anhangs und Zutrauens erfreuen. Wirtschaftliche Fragen — und urn solche dreht es sich hier vorwiegend — können und dürfen nicht vom einseitig mathematischen Standpunkte aus betrachtet werden.

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Literatur

  1. 1).
    Siehe Zeitschrift für Forst- u. Jagdwesen 1907, S. 692.Google Scholar
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    Hofmann, Über die Methoden der forstlichen Rentabilitätsrechnung, 1911, S. 56Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1912

Authors and Affiliations

  • Theodor Glaser
    • 1
  1. 1.K. bayr. ForstamtsassessorBayreuthDeutschland

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