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Die Verstärkung des Kriegsschatzes

  • Wilhelm Gerloff

Zusammenfassung

Mit der Vermehrung der militärischen Machtmittel des Reiches waren auch gewisse Vorbereitungen der finanziellen Mobilmachung verbunden, Die meisten derselben sind natürlich geheim. Nur zwei der beabsichtigten Maßnahmen, zu denen die Zustimmung der Volksvertretung erforderlich war, wurden in der Wehrvorlage bzw. den Deckungsvorlagen erörtert. Sie betreffen die Verstärkung des Reichskriegsschatzes. Den äußeren Anlaß zu dieser Forderung boten die Erfahrungen, die die Reichsbank während des Balkankrieges gemacht hatte. Die weitverbreitete und nicht unbegründete Befürchtung, daß der Kriegsbrand vielleicht auch auf das Deutsche Reich übergreifen werde, hatte das Publikum zu Thesaurierungen in einem Umfange veranlaßt, wie es seit dem Bestehen der Reichsbank noch niemals beobachtet worden war. Der Goldvorrat der Reichsbank, der am 22. Juni 1912 seinen höchsten Jahresbestand mit 982,2 Mill. M. erreichte, belief sich am 7. Dezember desselben Jahres nur noch auf 747,9 Mill, M. Vom 23. September bis 7.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1914

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Gerloff
    • 1
  1. 1.Universität InnsbruckInnsbruckAustria

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