Zusammenfassung

Wenn man an die Verbesserung der innerhalb der Städte meist in städtischen Miethäusern gelegenen Kleinwohnungen herangeht, so ergeben sich, wie schon angedeutet, zwei scharfe Grenzen: Einmal darf die Wohnung der betreffenden Größenklasse (man rechnet zu den Kleinwohnungen wohl nur. die Ein- bis Vierzimmerwohnungen) einen gewissen, im allgemeinen nach der Größe des betreffenden Orts, der durchschnittlichen Höhe der dort gezahlten Löhne etc. sich einstellenden Mietpreis nicht überschreiten, anderseits darf die Beschaffenheit, Größe und Ausstattung derselben nicht unter ein gewisses Mindestmaß herabgehen. Daß man nicht höhere Anforderungen stellt, liegt keineswegs daran, daß man für die Vorzüge einer besseren Ausgestaltung kein Verständnis hat, sondern daran, daß man diese Wohnungen nun auch tatsächlich den Bevölkerungs- bzw. Einkommensklassen erschwinglich machen will, für welche sie gedacht sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • W. Gemünd
    • 1
  1. 1.Kgl. Technischen Hochschule zu AachenDeutschland

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