Adstringentien und Wundätzmittel

  • W. von Gaza

Zusammenfassung

Die Wirkung, welche Adstringentien auf lebende Gewebe (Schleimhaut, Granulationsgewebe) ausüben, beruht nach den Untersuchungen Schmiedebergs und Harnacks auf einer oberflächlichen Verdichtung des Gewebes durch physikalisch-chemische Vorgänge. Spezifisch adstringierende Mittel sind die Gerbsäure, die Salze der Tonerde und eine große Anzahl der Salze von Schwermetallen. Alle diese Stoffe verbinden sich mit gelöstem Eiweiß, Schleim und Glutin oder Leim zu Tannaten oder Metallalbuminaten, welche dann ausfällen und die Verdichtung der Gewebs- oberfläche hervorrufen. Eine besondere Stellung nimmt das Kalziumchlorid ein; es ist das einzige Adstringens, welches Schleim löst.

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© Julius Springer in Berlin 1921

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  • W. von Gaza

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