Die Nadelhölzer

  • Hermann von Fürst

Zusammenfassung

Gleich der Rotbuche, der sie ja bezüglich ihres Berhaltens in manchen Stücken ähnelt, war auch die Weißtanne in den Forstgärten früher ein seltener Gast. Wo sie bereits im reinen oder gemifchten Bestand vorhanden war, da überließ man die Sorge für ihre Nachzucht der Natur, und zwar meist mit gntem Erfolge, wenn die Berjüngung der Bestände in entsrechender Weise auf dem Wege der rascheren oder langsameren Femelschlagwirtschaft erfolgte. Wollte man einzelne Lücken mit Lannen auspflanzen, so griff man zur kräftigen Ballenpflanze, die sich in den Nachhieben, auf Blößen und Lücken in den älteren Beständen in jeder Zahl und Stärke vorfand; zur künstlichen Nachzucht aber, wo solche überhaupt stattfand, benußte man in der Regel die Saat unter Schnßbestand — und so war wenig Beranlassung zur Erziehung der Tanne im Forstgarten gegeben.

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© Verlag von Julius Springer 1907

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  • Hermann von Fürst

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