Advertisement

Der Betrieb von Feuerungen mit mechanischer Beschickung bei Benutzung von Steinkohlen Oberschlesiens

  • Paul Fuchs

Zusammenfassung

Liegen Feuerungen mit mechanischer Beschickung vor, so lassen sich normale und verlustlose Verbrennungsbedingungen wesentlich leichter herbeiführen als bei Verwendung von Feuerungen mit Handbeschickung. Während bei diesen die Korngrößenfrage in dem Sinne eine Rolle spielt, als gröbere Steinkohlensorten günstiger in Wärme überzuführen sind als kleinkörnige, hört diese Bevorzugung bei mechanisch arbeitenden Feuerungen nicht nur auf, sondern wird bis auf mengenmäßig geringe Ausnahmen tatsächlich in das Gegenteil überführt, so daß mechanische Feuerungen besser mit kleinkörnigen Steinkohlensorten betrieben werden. Wurfbeschicker z. B. arbeiten durchweg mit Erbssortierungen, entsprechend einer Körnung von 15/25 mm, wenn auch hier und da die nächsthöhere oder geringere Körnung benutzt wird. Hier wird ebenfalls auf vorhandenen, glühenden Brennstoff neue Kohle aufgetragen, doch erfolgt dieser Vorgang so, daß das unterschiedliche Verhalten schon glühender und noch frischer Kohle nahezu ausgeglichen wird. Dadurch, daß der Bewurf mit kleinen Mengen frischer Steinkohle, jedoch in größerer Anzahl je Zeiteinheit, erfolgt, verschwinden die Fehler der Handbeschickung bei kleinen Korngrößen völlig.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Paul Fuchs
    • 1
  1. 1.Feuerungstechnischen AbteilungInteressengemeinschaft Oberschlesischer Steinkohlengruben (Kohlen-I. Gem.) G. m. b. H.Berlin-GleiwitzDeutschland

Personalised recommendations