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Zusammenfassung

Die Praxis des Zeitstudiums hat eine Methodik herausgebildet, nach der eine Zeituntersuchung in mehreren Etappen vonstatten geht1) 2). — Zunächst einmal werden die einzelnen Vorgänge eines Fertigungsauftrages der Reihe nach festgestellt und mit Zeitangaben versehen. Der erste Schritt besteht also lediglich in einer Aufzeichnung des Arbeitsganges, wie er in der Werkstatt ausgeführt wird. Daran schließt sich zweitens eine kritische Betrachtung, die die Aufgabe hat, Fehler zu erkennen, um drittens die Durchführung eines verbesserten Arbeitsganges einzuleiten, bei der die ermittelten Fehler vermieden werden. Die vierte Stufe ist abermals eine Zeitstudie zur Feststellung der Herstellungszeiten der neuen Arbeitsweise. Die hierbei ermittelten Werte werden sodann fünftens zur Bildung von Kalkulationsunterlagen ausgewertet.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Hegner: Lehrbuch der Vorkalkulation von Bearbeitungszeiten. S. 70. Berlin: Julius Springer 1924.CrossRefGoogle Scholar
  2. 2).
    Michel: Wie macht man Zeitstudien? Berlin: VDI-Verlag 1920.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

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