Advertisement

Die künstliche Dämpfung von Schwingungen

  • Otto Föppl

Zusammenfassung

Am günstigsten ist es, wenn man Maschinen unter Berücksichtigung des in Abschnitt II Gesagten so bauen kann, daß an ihnen keine störenden kritischen Schwingungen auftreten. In vielen Fällen gelingt das aber nicht; man muß sich dann bemühen, kritische Schwingungen (z.B. der Kurbelwellen von Verbrennungskraftmaschinen) nachträglich zu beseitigen oder zu mildern. Diese Aufgabe ist in der letzten Zeit immer dringender geworden, da die Entwicklung der Maschinen immer mehr dem kritischen Gebiet entgegen gegangen ist. Die neuzeitlichen Maschinen laufen rascher als die früheren. Man bemüht sich, möglichst große Einheiten in einem Zylinder unterzubringen (große Erregerimpulse), und man setzt, um eine möglichst große Leistung der Maschine zu erhalten, möglichst viele Zylinder nebeneinander auf die Kurbelwelle (Erniedrigung der Eigenschwingungszahl). Alle diese Maßnahmen haben zur Folge, daß die normalen Drehzahlen der Maschinen näher an die Eigenschwingungszahlen der Kurbelwellen heranrücken und daß deshalb die Gefahr von kritischen Schwingungserregungen sehr groß ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    H. Thoma hat Anordnungen dieser Art an Spannungsmessem angebracht, um Vibrationen zu verhindern. D. R. P. 378 300.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe J. P. Den Hartog: Int. Kongreß für angew. Mech. Stockholm 1931.Google Scholar
  3. 1.
    Siehe auch J. P. Den Hartog und J. Ormondroyd: Transactions of the Am. Soc. o. Mech. Eng. 52–13; ferner Hahnkamm: Zamm 1933, S. 183 und L. Geislinger: Ing. Arch. 1934, S. 147.Google Scholar
  4. 1.
    Föppl, O.: Grundzüge der technischen Schwingungslehre. 2. Aufl., S.22.Google Scholar
  5. 1.
    Siehe § 27.Google Scholar
  6. 1.
    Hahnkamm : Ing.-Arch. 1934, S. 169.Google Scholar
  7. 1.
    Geiger, J.: Mechanische Schwingungen. Berlin 1927.MATHGoogle Scholar
  8. 1.
    Die Aufpendelung des gleichen Dämpfers ohne Reibung wäre (Math).Google Scholar
  9. 1.
    Ausführlich beschrieben von E. Lehr: Schwingungstechnik I, S. 108. Berlin: Julius Springer 1930; siehe auch J. Geiger: Mechanische Schwingungen, S. 167. Berlin: Julius Springer 1927.Google Scholar
  10. 1.
    Siehe auch A. E. Davison: Canad. Elect. Assoc. 1932.Google Scholar
  11. 1.
    Mitteilungen des Wöhler-Instituts, Heft 12 u. 21.Google Scholar
  12. 1.
    Föppl, O: Grundzüge der Techn. Schw. 1931, S. 197.Google Scholar
  13. 1.
    Föppl, O.: Grundzüge der Techn. Schw. 1931, S. 198.Google Scholar
  14. 1.
    Siehe auch Mitt. des Wöhlerinst. Heft 28, Verlag Fr. Vieweg 1936.Google Scholar
  15. 1.
    Thum, A.: Z. VDI 1936, S. 513, vertritt die Ansicht, daß große Dämpfungsfähigkeit des Gummis für diesen Zweck nützlich sei.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • Otto Föppl
    • 1
    • 2
  1. 1.Technischen HochschuleDeutschland
  2. 2.Wöhler-InstitutsBraunschweigDeutschland

Personalised recommendations