Zusammenfassung

Wer als erster auf einem Gebiet der Naturbeschreibung aus dem Befund messender Versuche zu einer theoretischen Begriffsbildung kommen will, geht so vor, daß er in der großen Zahl der beobachteten Tatsachen das Gemeinsame zu erkennen und auf diese Weise die Vielfältigkeit der Erscheinungen auf wenige einfache Vorstellungen und Begriffe zurückzuführen versucht. Wir können und wollen in dieser Einführung auf einem leichteren und einfacheren Weg vorgehen. Wir wollen unter Voraussetzung der Kenntnis der wichtigsten Beobachtungstatsachen1 eine besondera kennzeichnende und vor allem hinreichend einfache Grundtatsache oder einen genügend klar und einfach in Gedanken zu vollziehenden Versuch jeweils zum Ausgangspunkt machen, um von hier aus den neu zu bestimmenden Begriff oder das neu zu gewinnende physikalische Gesetz zu finden. Das Ergebnis dieses Vorgehens muß natürlich einerseits die Erscheinungen in Vollständigkeit beschreiben, andererseits sowohl sich allen vorher gefundenen Anschauungen folgerichtig einreihen, also auch mit allen weiter hinzukommenden ohne Widerspruch bestehen.

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Literatur

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • Johannes Fischer

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