Advertisement

Die chemische Technik vom späteren Mittelalter bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts

  • Gustav Fester

Zusammenfassung

Während das Zeitalter ibis zum I2. Jahrhundert mit seinem von den Klosterwerkstätten getragenen chemischen Klein- und Kunstgewerbe hauswirtschaftlichen Charakters noch gewissermaßen als Ausläufer spätantiker Technik angesehen werden kann, erscheint es gerechtfertigt, vom technischen wie auch vom wirtschaftsgeschichtlichen1) Standpunkt aus etwa das I3. Jahrhundert als Beginn einer neuen Epoche aufzufassen, die im wesentlichen durch die auf der inzwischen konsolidierten Stadtwirtschaft beruhende italienische und deutsche Vorherrschaft in Gewerbe und Handel charakterisiert ist. In Italien, insbesondere in den großen Seestädten, war im Anschluß an den durch die Kreuzzüge mächtig emporgeblühten Seehandel auch eine rege Entwicklung des gewerblichen Lebens erfolgt, und auch die deutschen Städte, z. B. in Oberdeutschland und Flandern, die Hansestädte, sind schon früh die Hauptträger der Gewerbegewesen; daneben aber haben sich noch auf der Basis reicher Mineralvorkommen und gefördert durch tatkräftige Territorialherm in Deutschland eine Reihe von metallurgischen Zentren entwickelt, die, wie der Harz, Sachsen und Böhmen, lange Zeit die wichtigsten Bergbau- und Hüttenbezirke der damals bekannten Welt gewesen sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. Bücher, Die Berufe der Stadt Frankfurt a. M. im Mittelalter, Leipzig 1914, S. 102.Google Scholar

Copyright information

© Dr. Martin Sändig oHG. 1923

Authors and Affiliations

  • Gustav Fester

There are no affiliations available

Personalised recommendations