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Die Ernährung an der Brust

  • St. Engel
  • M. Baum

Zusammenfassung

Die Brustdrüse macht eine vielgestaltige Entwicklung durch, bis sie zur Milchabsonderung geeignet und bereit ist. Bei Kindern beiderlei Geschlechts ist äusserlich nur die rötliche oder bräunliche Brustwarze zu sehen. Erst zur Zeit der Geschlechtsreife tritt bei Mädchen eine Änderung ein. Das Organ beginnt zu wachsen und nimmt allmählich Gestalt und Grösse der jungfräulichen Brust an. Der innere Bau ist in dieser Zeit so, dass unter einem mehr oder minder reichlichen Fettpolster ein derber Gewebsknoten liegt, welcher spärliche und winzig feine Drüsen-schläuche enthält (s. Abb. 13). In diesem Zustande bleibt die Brustdrüse unverändert, falls keine Schwangerschaft eintritt. Ist dies aber der Fall, so vollzieht sich nunmehr ein schnell fortschreitender und tief eingreifender Umbau. Äusserlich gibt er sich dadurch kund, dass die Brust grösser und schwerer wird, sich warm anfühlt und grössere Blutgefässe bläulich durch die Haut durchschimmern lässt. Manchmal geht das Wachstum so stürmisch vor sich, dass die Haut nicht schnell genug folgen kann; es entstehen rötliche Dehnungsstreifen. Im Inneren der Brust verschwindet der derbe Gewebsknoten und verwandelt sich in weiches Drüsengewebe. Die vordem so winzigen Drüsenschläuche haben sich unendlich vermehrt und vergrössert und haben das ursprünglich derbe Gewebe fast ganz verdrängt (s. Abb. 14).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • St. Engel
  • M. Baum
    • 1
  1. 1.HeidelbergDeutschland

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