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Zusammenfassung

Nachdem die Viskose Titerpumpe und Kerzenfilter passiert hat, tritt sie aus den im Fällbad befindlichen Spinndüsen in Form von äußerst feinen Strahlen aus, welche durch die Wirkung des Bades zu Fasern erstarren. Die Gesamtheit der Einzelfasern bildet den Faden. Das Bad befindet sich in einer mehr oder weniger langen Rinne, die es in langsamer Strömung durchfließt. Im allgemeinen rechnet man auf jede Spinndüse 51 Fällbad. Für die Herstellung von Kunstfäden bis 350 Deniers genügt es unter diesen Umständen, wenn die Strömungsgeschwindigkeit des Bades so eingestellt wird, daß es sich im Laufe einer Stunde viermal erneuert; will man gröbere Produkte spinnen, so muß das Bad schneller zirkulieren; auch sind mehr als 51 Fällbad auf je eine Spinndüse erforderlich. Wird die Badmenge nicht vergrößert, so läuft man Gefahr, daß sich die Zusammensetzung des Bades beim Durchfließen der Rinne zu stark ändert. Das Zirkulieren des Bades ist unbedingt notwendig, um ein dauerndes Mischen des Bades zu bewirken und den Spinndüsen stets frisches Fällbad zuzuführen. Da die Spinnmaschinen in der Kegel mit einer Fällbadrinne für 50 und mehr Spinndüsen ausgerüstet sind, läßt sich auch beim besten Mischen eine gewisse Differenz in der Zusammensetzung und der Temperatur des Bades am Ein- und Ausfluß der Rinne nicht vermeiden.

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Literatur

  1. 1.
    Courtaulds Ltd. London vom 13. April 1922.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Johann Eggert

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