René Théophile Hyacinthe Laennec

  • Erich Ebstein

Zusammenfassung

Geboren am 17. Februar 1781 in Quimper (Bretagne), gestorben den 13. August 1826. in Kerlouanec (Bretagne). — 1800 kam Laennec nach Paris, 1804 veröffentlichte er eine Schrift über die Doktrinen des Hippokrates, den er dadurch gut kennen lernte. 1816 wurde er Arzt an dortigen Hospitälern (Beaujou und Necker). Als Schüler Corvisarts lernte Laennec die wenig beachtete Entdeckung Auenbruggers (1761) kennen, die Corvisart erst wieder ans Licht zog. Dort sah er auch Bayle die unmittelbare Behorchung des Herzens anwenden. Dies mag Laennec zu seiner Entdeckung der mittelbaren Auskultation und zur Konstruktion seines Stethoskops getrieben haben. Mit diesem hat er, gestützt auf umfassende pathologisch-anatomische Studien, in rastloser, allseitiger Krankenbeobachtung, die Krankheitslehre der Brustorgane neu und inhaltsvoll gestaltet. Eine Anzahl bis dahin fast unbekannter Brustkrankheiten hat er kennen und erkennen gelehrt; so das Emphysem, den hämorrhagischen Infekt, das Lungenödem, das Pneumoperikard; für viele hat er sichere und neue Zeichen angegeben. In dem hier mitgeteilten Briefe, der drei Monate vor seinem Tode geschrieben ist, blickt er noch einmal zurück auf die zehnjährige angestrengte Tätigkeit, den Todeskeim der Lungenschwindsucht in sich fühlend. —

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Literatur

  1. 1).
    Traité de l’auscultation médiate et des maladies des poumons et du coeur. 2e édition. 2 vol. Paris 1826.Google Scholar
  2. 1).
    Gemeint ist George Cuvier (1789–1832); zgl. C. H. Pfaff, Kiel 1845.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • Erich Ebstein
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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