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Zusammenfassung

Geboren im November 1774 zu Doune in Monteith (Schottland), gestorben am 27. April 1842 zu Hallow Park bei Worcester. In Edin-burg hatte er studiert, und wurde dort Chirurg. Von 1806 ist er in London, wo er sich bald mit dem Problem der Funktion der Rückenmarkswurzeln beschäftigt. Darüber berichtet er in den untenstehenden Briefen an seinen Bruder G. J. Bell. Das Jahr 1811 ist das Geburtsjahr des kleinen (36 Seiten, kl.80) Schriftchens von Charles Bell, betitelt: Idea of a new anatomy of the brain submitted for the observations of his friends, das als Privatdruck in 100 Exemplaren an einen auserwählten Freundeskreis verteilt wurde. In einem Exemplar hat es sich erhalten1). 1812 wurde Bell Leiter einer klinischen Schule und 1828 Professor der Chirurgie an der Universität in London. 1836 kehrte er an die Heimatuniversität Edinburg zurück, wo er bis zu seinem Tcde blieb. Bereits 1821 hatte Bell den prophetischen Ausspruch getan, daß die „Idee“ „will here after put me beside Harvey“, und in der Folge standen Magendie (1822) und Johannes Müller (1824–31) nicht nur in der Entdeckung des Grundsatzes aller Rückenmarksphysiologie, sondern auch in der Frage des Gesetzes der spezifischen Energie der Sinnesnerven auf den Schultern von Charles Bell.

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Literatur

  1. 1).
    Von mir mit Originaltext und Übersetzung (Leipzig 1911) neu herausgegeben und zum ersten Mal übersetzt.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • Erich Ebstein
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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