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Wissenschaftliche Paläontologie

  • Edgar Dacqué
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 4)

Zusammenfassung

Nach Erlangung und Herrichtung des Materials, wie dies der vorige Abschnitt schilderte, kommen wir erst zur eigentlichen Auswertung desselben, also zur wissenschaftlichen Paläontologie. Die Fossilien liegen uns in den Erdschichten, den Formationen, zeitlich wohlgeordnet vor. So läßt sich mit Hilfe der stets wechselnden, nie in derselben Form wiederkehrenden, aber in bestimmten Zeitabschnitten vielfach sehr gleichartigen Lebewesen vor allem eine erdgeschichtliche und damit lebensgeschichtliche Zeiteinteilung gewinnen. Hand in Hand damit geht das Bemühen, die fossilen Tier- und Pflanzenreste zu bestimmen, d. h. ihre formale Zugehörigkeit zu den Ordnungen, Familien, Gattungen der heutigen bzw. ihre Unterschiedlichkeit von diesen zu erkennen, zu beschreiben und durch systematische Beilegung eines Gattungs- und Artnamens zu fixieren. Von da führen alsdann zwei Wege weiter. Der eine ist geologischer Art, insofern mit Hilfe der Fossilien erkannt wird, ob die Schichten, in denen sie ruhen, solche eines ehemaligen Festlandes oder eines ehemaligen Meeres sind.

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© Berlin · Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • Edgar Dacqué

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