Advertisement

Zusammenfassung

Mit der Hautpermeabilität des Camphers habe ich mich namentlich abgegeben, weil diese Substanz als Campherspiritus, Campherwein und Oleum camphoratum sehr häufig gegen Rheumatismen und andere schmerzhafte Affektionen in Form von Einreibungen verwendet wird, und weil ich glaubte, es könnte sich bei den unzweifelhaften Erfolgen, die man mit diesen Behandlungsmethoden erreicht, eher um eine lokalanästhesierende und desinfizierende als um die gewöhnlich angenommene derivierende, also die Haut reizende Wirkung handeln. Die Versuche wurden von A. Waelti ausgeführt, unter Verwendung unserer Apparatur, die in diesem Falle wieder das Entweichen des teilweise flüchtigen Körpers und dessen Einatmung verhindern sollte. Die Experimente wurden an Kaninchen vorgenommen, und dabei der Rezipient auf die mit der Tondeuse geschorene Bauchhaut gebracht. Da bei einer Arbeit mit Campher auch die Laboratoriumsluft Dämpfe der Substanz enthalten kann, erhielt das Tier zudem eine Gasmaske, und vom Einatmungsventil aus wurde ein Gummischlauch durch das Fenster in das Freie geführt, so daß nur reine Luft inspiriert werden konnte. Das Ausatmungsrohr wurde in eine mit absolutem Alkohol versehene Gaswaschflasche geleitet, um den ausgeatmeten Campher zu absorbieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Emil Bürgi
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

Personalised recommendations