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Wasser und anorganische Salze

  • Emil Bürgi

Zusammenfassung

In erster Linie scheint es von Wichtigkeit, zu wissen, ob die Haut des Menschen wasserdurchlässig ist, dann, ob das Wasser nicht nur abgegeben, sondern auch aufgenommen werden könne. Was zunächst die Abgabe betrifft, so darf nicht vergessen werden, daß sie vornehmlich, wenn nicht ausschließlich durch die Schweißdrüsensekretion bedingt ist, und daß mit derselben auch andere Stoffe aus dem Organismus herausbefördert werden. Ob daneben auch noch eine Durchlässigkeit durch Diffusion besteht, dürfte schwer festzustellen sein. Versuche an Wassertieren, an Amphibien, namentlich an Fröschen, an Reptilien, Mollusken, Insekten, Anneliden und Isopoden sind in großer Zahl ausgeführt worden (s. u. a. De Stefani Colori). Sie sind aber für die menschliche Haut keineswegs maßgebend, ja nicht einmal brauchbar. Schwenkenbecher, der die Veränderungen des Körpergewichtes unter dem Ein-fluß verschiedener Bäder untersuchte, fand die Abgabe von Wasser in einem behaglichen warmen Bade von 32–35° am geringsten; enthält das Badewasser Kochsalz, dann wird weniger Wasser abgegeben. Badet man verschiedene Menschen in Ringerlösung, so zeigen sich starke individuelle Unterschiede.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Emil Bürgi
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

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