Zusammenfassung

Über die Bedeutung der Salbengrundlagen für die Aufnahme von Medikamenten durch die Haut hat zuerst Heffter durch seinen Mitarbeiter Fauconnet arbeiten lassen. Er beurteilte die Zweckmäßigkeit der verwendeten Salben an Hand der aus ihnen aufgenommenen Jodmengen, die sich an den Ausscheidungen durch den Urin einigermaßen beurteilen ließen. Die an Schleimhäuten vorgenommenen Versuche sollen hier nicht besprochen werden. Nach Fauconnets Versuchen wird das Jodkalium aus Naphthalan,Naphalan, Ungt. refrigerans, Glycerin, Cereum, Ceratum cetacei, Vaselin, Vasogen und Adeps suillus von der Haut aus aufgenommen, nicht aber aus Lanolin und Adeps lanae. Ungt. paraffini, Ungt. glycerini und Ungt. cereum erwiesen sich als relativ schlechte Salbengrundlagen für die Resorption. Das Jodkali wurde durch die Salben vor der Resorption gespalten und kam dann als freies Jod zur Resorption. Krankhaft veränderte Haut (Psoriasis, Ekzem, Ulcus cruris usw.) nahm mehr Jod auf, ebenso auch Natr. salicylicum.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Emil Bürgi
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

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