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Zusammenfassung

Daß die Salicylsäure und einige ihrer Ester von der Haut aus leicht ins Blut gelangen, ist eine schon seit Jahrzehnten festgestellte Tatsache, die zum Teil auf ihre keratolytische Eigenschaft, zum Teil auch auf ihre Lipoidlöslichkeit zurückgeführt wird. Am schärfsten hat in neuerer Zeit Kionka diese Ansicht vertreten, indem er, zum Teil unter Hinweis auf die Modellversuche von Filehne und Biberfeld, betonte, daß die Epidermis infolge ihres Gehaltes an Cholesterinfetten und der ihr aufliegenden Talgschicht nur von Substanzen durchdrungen werden könne, die sich in den beiden Medien lösen. Aber das gilt schließlich für die Haut gerade so viel und so wenig wie für eine jede Zelle des Organismus mit ihrer zusammenphantasierten Lipoidhülle. Kionka erwähnt dann allerdings, daß Wasser und wasserlösliche Substanzen auch noch durch die Ausführungsgänge der Hautdrüsen und Haarbälge in die Haut eindringen, und daß gewisse Substanzen das Hautgewebe verätzen und sich auf diese Weise einen Eingang verschaffen könnten. Er hat auf die unverletzte geschorene Kaninchenhaut Salicylsäure, Natr. salicyl., Acetylsalicylsäure, Salieylsäure-Methylester, S. bornylester (Saht), Di-plosal und Salicylsäureamid gebracht und außerdem den Einfluß von Salbengrundlagen wie Vaselinum album und Olivenöl ana, Lanolin und Liniment. ammoniatum geprüft.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Emil Bürgi
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

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