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Hormone und Vitamine

  • Emil Bürgi

Zusammenfassung

Auf die Kombinationen von Hormonen und Vitaminen soll hier nur in großen Zügen eingegangen werden. Im allgemeinen hat, wie ich schon ausgeführt habe, jedes Hormon und jedes Vitamin seine besondere, nur ihm zugeteilte Wirkung, so daß sich die Effekte mehrerer Stoffe dieser Art nur ausnahmsweise zur Deckung bringen lassen. Es gibt hier freilich einige Ausnahmen, auf die ich noch zurückkommen werde. Dennoch beeinflussen sich die Hormone sowie die Vitamine gegenseitig und sogar beträchtlich; zunächst einmal, weil jede notwendige Funktion eines Organs die der andern in Mitleidenschaft ziehen muß und ebenso auch der Verlust einer solchen, dann aber auch — und vornehmlich — weil die durch Hormone und Vitamine ausgelösten Tätigkeiten aneinander-gekettet sind. Das klarste Beispiel hiefür ist auf dem Gebiete der Sexualhormone die Reihe Prolan-Folliculin-Lutein, bei der jedes Glied seine eigene Aufgabe hat, die immer an das nächstfolgende weitergegeben wird. Ähnlich mag ein jedes Wachstumsvitamin (A und Gruppe B) das gemeinsame Endziel auf besondere Weise verfolgen; denn Wachstum ist ein sehr weiter Begriff und durch Messen von Länge und Gewicht nur in seinen großen Zügen zu erkennen.

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Literatur

  1. 1.
    Ammon u. Dirscherl: Fermente, Hormone und Vitamine. Leipzig: Georg Thieme 1938.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Emil Bürgi
    • 1
  1. 1.BernSchweiz

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