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Der Cardiazolkrampf nach v. Meduna im Rahmen der Insulinshockbehandlung

  • A. v. Braunmühl

Zusammenfassung

Die Cardiazolkrampfbehandlung1 der Schizophrenie nach v. Meduna interessiert uns hier insoweit, als es nach dem Medunaschen Verfahren der intravenösen Cardiazolinjektion gelingt, einen epileptischen Anfall mit größter Sicherheit willkürlich zu setzen. Dies die eine Feststellung. Und die andere: Vielfache Erfahrungen haben gezeigt, daß bei der Insulinshockbehandlung ein spontaner Anfall das Krankheitsbild günstig beeinflußt. Da es indes heute nicht (oder noch nicht) gelingt, aus dem Insulinshock heraus willkürlich einen Anfall zu setzen, muß man dazu auf die intravenöse Cardiazolinjektion zurückgreifen, also auf den künstlichen Krampfanfall. Freilich: Der Cardiazolkrampf gleicht in seinem äußeren Bilde nur dem typisch epileptischen Anfall des Insulin- shocks; er unterscheidet sich auch im äußeren Bild wesentlich vom Shockanfall.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • A. v. Braunmühl
    • 1
  1. 1.Deutschland

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