Refraktion — Akkommodation und Bestimmung der Sehschärfe

  • R. Birkhäuser

Zusammenfassung

Einer Besprechung von Refraktionsfehlern wird am besten das normale Auge zugrunde gelegt, welches auch, als optisches Instrument betrachtet, „normale“ Verhältnisse zeigt, d. h. das Brechungsvermögen seiner optischen Teile (Hornhaut, Kammerwasser, Linse und Glaskörper) steht in einem richtigen Maßverhältnis zur Länge des Augapfels und seine Akkommodationstätigkeit vermag den gewöhnlichen Bedürfnissen des Fern- und Nahesehens gerecht zu werden. Ein solches Auge ist emmetrop. Sein Bau ist derart eingerichtet, daß ein Lichtstrahlenbündel, welches von einem sehr weit entfernten Gegenstand herkommt und deshalb praktisch parallel gerichtete Strahlen enthält, beim Durchtritt durch die Augenmedien so gebrochen wird, daß die Strahlen im Hintergrunde des Auges zur Vereinigung gelangen und damit der entfernte Gegenstand scharf auf der Netzhaut abgebildet wird (siehe Abb. 26).

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1925

Authors and Affiliations

  • R. Birkhäuser
    • 1
  1. 1.BaselSchweiz

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