Schwindel

  • Richard C. Cabot

Zusammenfassung

Schwindel, die Störung des Gleichgewichtes, kann nicht in rein objektiven Ausdrücken dargestellt werden. Wir können es nicht in Abrede stellen, daß jemand schwindlig ist, selbst wenn wir ihn nicht schwanken sehen und Nystagmus nicht feststellen können; trotzdem soll man immer nach solchen objektiven Beweisen suchen, besonders in gerichts-medizinischen Fällen, bei traumatischen Neurosen usw. Als führendes Symptom ist Schwindel durchaus nicht häufig. Joseph Collins 1) teilt mit, daß unter 425 Nervenfällen aller Art, die er im Jahre 1910 gesehen hatte, nur 22 über Schwindel im Sinne einer ausgesprochenen Störung des Gleichgewichtes klagten. Dabei schließt er Empfindungen aus, die zwar Schwindel genannt werden, aber hauptsächlich in Störung des Sehens und dem Vorkommen kleiner, schwarzer Flecken im Gesichtsfelde bestehen; ebenso ein unangenehmes Gefühl von geistiger Verwirrung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • Richard C. Cabot
    • 1
  1. 1.Medizinischen KlinikHarvard-UniversitätBostonUSA

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