Die Röntgendiagnostik der Coronarerkrankungen: Nachweis der Verkalkung der Coronargefäße

  • Paul Uhlenbruck

Zusammenfassung

Ein Versuch, Erkrankungen bzw. sklerotische Veränderungen mit Verkalkung der Coronargefäße röntgenologisch zu erfassen, wurde 1933 von Parade und Kuhlmann unternommen, denen es gelang, mittels besonderer Ausblendetechnik Veränderungen der Coronarien direkt nachzuweisen. Kuhlmann berichtet 1938 über eine Reihe weiterer Fälle. In den meisten Fällen wurden pathologische Befunde am Eamus descendens der linken Kranzarterie gefunden, eine Stelle, die besonders gut darstellbar ist, während isolierte Veränderungen der rechten Coronarie nie nachgewiesen werden konnten. Mehrfach wurde bei klinisch sicherem oder sehr wahrscheinlichem Herzinfarkt an der Stelle, wo der Ramus descendens der linken Coronarie abzweigt, ein kleiner inhomogener konkrementartiger Schatten von länglicher Form gefunden, der als verkalkter Thrombus angesprochen wurde.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • Paul Uhlenbruck
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität KölnRheinDeutschland
  2. 2.Abt. des St. ElisabethkrankenhausesKöln-HohenlindDeutschland

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