Zusammenfassung

Der Untersuchung der gebräuchlichen Rohfaserstoffe1 (Holz, Stroh, Jute, Flachs, Baumwoll-Linters usw.) wird im allgemeinen in Halbstoff-werken fälschlicherweise nur eine geringe Bedeutung beigemessen. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, daß man bei der Einführung neuer Rohmaterialien für die Fasererzeugung sich über deren Zusammensetzung, besonders über ihren Gehalt an verwertbarer Zellulose, im klaren ist. Aber auch schon bei der Einführung neuer Sorten der bisher verwendeten Rohmaterialien sollte deren Untersuchung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Weiterhin scheint es kaum zweckmäßig, Änderungen im Aufschlußverfahren oder überhaupt neue Verfahren einführen zu wollen, ohne von der Zusammensetzung des verwendeten Faserstoffs Kenntnis zu haben. Schließlich sei noch erwähnt, daß auch bei der Erzeugung von Halbstoffen für bestimmte Sonderzwecke, die Eignung der zu ihrer Darstellung dienenden Rohstoffe durch eine Untersuchung dieser erbracht werden sollte. Man kann ohne Übertreibung behaupten, daß durch eine sachgemäße Prüfung der Rohstoffe viel an Geld, nutzlosen Versuchen und Arbeit gespart werden kann.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Carl G. Schwalbe

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