Grundzüge der Kostenvorrechnung

  • C. W. Drescher

Zusammenfassung

Ein wirtschaftlicher Erfolg kann bel der Ausführung von Aufträgen, sei es zur Herstellung von Erzeugnissen oder zur Durchführung anderer Aufgaben, nur erzielt werden, wenn man sich vor Annahme eines Auftrages einen Überblick verschafft, welche Kosten insgesamt dafür aufzuwenden sind und gedeckt werden müssen. Notwendig ist das besonders bei der Herstellung von Erzeugnissen, die von einem Werk bisher noch nicht ausgeführt worden sind, damit nicht statt des erwarteten Gewinnes ein Verlust eintritt. Handelt es sich um Erzeugnisse, die in dem Werk schon angefertigt worden sind, so ist eine einwandfreie Vorrechnung wesentlich einfacher, da zuverlässige Rechnungsunterlagen aus der Nachkalkulation vorliegen. Es genügt, diese Unterlagen den etwaigen neuen Verhältnissen in bezug auf Lohnkosten, Marktpreise für Werkstoffe (Betriebsvorräte) und Sonderteile, veränderte Betriebseinrichtungen, z. B. Werkzeuge, Vorrichtungen, Maschinen u. dgl. anzupassen. Eine Angebotsvorrechnung kann mit Rücksicht auf die meist kurze Zeit, innerhalb der ein Angebot abgegeben werden muß, im allgemeinen nicht bis in alle Einzelheiten durchgearbeitet sein. Es ist aber richtig, nach Erteilung des Auftrages die Vorrechnung nochmals genau durchzuprüfen. Die wichtigsten Zusammenhänge zwischen Kostenvorrechnung und Fertigung1 sollen nachstehend gekennzeichnet werden.

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© Julius Springer in Berlin 1932

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  • C. W. Drescher

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