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Enthaarungsmittel

  • H. R. Procter
  • Johannes Paessler

Zusammenfassung

Löslichkeit des Kalkes. Die Stärke der bei Anwendung verschiedener Kalksorten hergestellten Kalkwässer schwankt etwas, wenn auch nur innerhalb enger Grenzen. Die Erklärung dieser Thatsache ist nicht so einfach; dieselbe hängt vermuthlich damit zusammen, dass ausser dem Kalke noch andere Basen zugegen sind. Es steht dies übrigens in einem gewissen Einklänge mit der alten Ansicht der Gerber, dass ein aus reinem Kalk hergestellter Aescher milder auf die Haut wirkt als ein aus weniger reinem Kalk hervorgegangener. Die Löslichkeit irgend eines Kalkes kann auf einfache Weise bestimmt werden, indem man Kalk im Ueberschuss mit Wasser in einer gut verschlossenen Flasche schüttelt, bis sich nichts mehr davon löst; in einem abgemessenen Quantum dieser Lösung wird der Kalk durch Titriren mit N/10-Salzsäure unter Zusatz von Phenolphtaleïn titrirt. Gesättigtes Kalkwasser kann übrigens für manche Zwecke recht gut als alkalische Formallösung verwendet werden; bei Kalküberschuss verändert sich der Titer innerhalb der gewöhnlichen Laboratoriumstemperaturen nur sehr wenig. Die gesättigte Lösung ist annähernd 1/20-normal; bei genauerem Arbeiten ist es jedoch zweckmässig, den Gehalt durch Titriren mit N/10-Säure zu bestimmen. Die Löslichkeit des Kalkes nimmt mit der Zunahme der Temperatur ab.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1901

Authors and Affiliations

  • H. R. Procter
    • 1
  • Johannes Paessler
    • 2
  1. 1.The City and Guilds of London Technical InstituteUK
  2. 2.Vorstand der deutschen Versuchsanstalt für Lederindustrie zu Freiberg in SachsenDeutschland

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