Gegenstand und Einteilung der öffentlichen Ausgaben

  • Hugh Dalton
Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Leitfäden book series (WL, volume 5)

Zusammenfassung

Die englischen Nationalökonomen in ihrer Gesamtheit haben überraschend wenig über die Prinzipien öffentlicher Ausgaben zu sagen gehabt. Wie ein amerikanischer Kritiker bemerkt, „brauchten die älteren englischen Autoren keine Theorie der Ausgaben, weil die Staatstheorie, zu der sie sich bekannten, eine bestimmte Begrenzung der Regierungsaufgaben vorsah“1). Der Typus dieser Autoren ist Sir H. Parnell, ein indischer Gelehrter des frühen 19. Jahrhunderts, der behauptete, daß „auch nur das winzigste Ausgabenpartikel, das über das hinausgehe, was zur Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung und zum Schutze gegen fremde Angriffe unbedingt erforderlich sei, Verschwendung wäre und ungerechte Bedrückung der Öffentlichkeit darstelle“2). Zu diesem Ausspruch hat man bemerkt, daß, wenn dem wirklich so sei, wir aufhören müssen, Krokusse in den öffentlichen Anlagen zu ziehen, falls wir nicht beweisen können, daß sie die soziale Ordnung aufrechterhalten helfen, denn einen Schutz gegen fremde Angriffe stellen sie sicherlich nicht dar.

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Literatur

  1. 1).
    Adams: Science of Finance, S. 53.Google Scholar
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    Zitiert nach Adams: a. a. O., S. 50.Google Scholar
  3. 1).
    Masterman: The Condition of England, S. 23.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • Hugh Dalton
    • 1
  1. 1.Universität LondonUK

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