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Sonderbauarten von Kältemaschinen

  • R. Plank
  • J. Kuprianoff

Zusammenfassung

Ein im Kältemaschinenbau neuartiger konstruktiver Gedanke ist in dem Kompressor von Henri Corblin, Paris verwirklicht (Abb. 136)2. Eine dünnwandige kreisrunde Metallmembran c ist zwischen zwei kreis-runde Platten a und b eingeklemmt und kann in den kugelförmigen Aussparungen dieser Platten eine Schwingungsbewegung von geringer Amplitude ausführen. Die Schwingungen der Membran bedingen das Ansaugen des Kältemittels durch das Saugplattenventil e und das Ausstoßen nach erfolgter Kompression durch das Druckplattenventil f. Die Schwingungsbewegung der Membran c wird durch den Auf- und Abwärtsgang des Kolbens h in dem mit Öl gefüllten Zylinder i hervorgerufen, wobei das Öl durch die Öffnungen b1 in der unteren Platte b bis zur Membran c vordringen kann und die Membran an die obere Platte a fest anpreßt; dadurch schrumpft der schädliche Raum fast auf Null zusammen. Die geringen Ölmengen, die durch Undichtigkeiten zwischen Zylinder und Kolben nach unten in das Gehäuse entweichen, werden durch die kleine Kompensationsölpumpe l* mit Kolben m, Saugventil k und Druckventil n durch die Leitung ll ersetzt. Überschüssiges Öl wird durch das Sicherheitsventil h1 beseitigt, das mit Hilfe des Nockens t eingestellt werden kann und das jede unzulässige Drucksteigerung verhindert. Sämtliche Lager sind als Kugellager ausgebildet. Der Antrieb erfolgt durch die Riemenscheibe v.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1934

Authors and Affiliations

  • R. Plank
    • 1
  • J. Kuprianoff
    • 1
  1. 1.Institut in KarlsruheDeutschland

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