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Spannungszustände an den Oberflächen und im Innern von Wandungen und Körpern

  • F. Rötscher
  • R. Jaschke

Zusammenfassung

Bei der Ermittlung der Fließ- oder Bruchgefahr sind neben der Beanspruchung der Meßfläche auch die im Innern der Wandung und an der Gegenfläche herrschenden Verformungen und Spannungen zu beachten. Wenn, wie in der Regel, an der Meßfläche keine äußeren Kräfte oder Flüssigkeitsdrucke wirken, so herrscht dort ein durch Dehnungsmessungen erfaßbarer zweiachsiger Spannungszustand, in der Wandung aber infolge der Querdehnung stets ein dreiachsiger Verformungszustand, der unter bestimmten Bedingungen größere Spannungen als an der Oberfläche erzeugt. Sie können für das Fließen oder den Bruch entscheidend sein. An Flächen, an denen Flüssigkeitsdrucke oder äußere Kräfte wirken, was häufig auf der Gegenfläche zur Meßfläche an plattenförmigen und hohlen Körpern zutrifft, ist sowohl der Spannungs- als auch der Verformungszustand dreiachsig.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • F. Rötscher
    • 1
  • R. Jaschke
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule AachenDeutschland

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