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Fluglehre pp 262-268 | Cite as

Fahrgestell und Sporn, Schwimmer und Flugboot

  • R. v. Mises
  • Kurt Hohenemser

Zusammenfassung

Wir haben bisher die Eigenschaften und Bewegungszustände eines Flugzeuges, losgelöst von alien Beziehungen zur festen Erde, besprochen. Denn beim gleichförmigen Wagrechtfìug, beim Steigen, Sinken und Bogenfliegen, beim Eintritt und Ausgleich von Störungen, in all diesen Fällen gelangt das Flugzeug nur mit der umgebenden Luftmenge in Wechselwirkung. Ob und wie die Luft sich der Erde gegenüber bewegt, bleibt dabei außer Betracht (vgl. hierzu Abschn. 31), nur in der Schwerewirkung, die aber von Lage und Bewegungszustand der Körper ganz unabhängig ist, äußert sich der Einfluß der Erdmasse. In unmittelbare Beziehung zur Erde tritt jedoch ein Flugzeug in dreifacher Weise: Vor Beginn eines jeden Fluges muß noch auf dem Boden der Bewegungszustand hergestellt werden, der einem ansteigenden Flug (Abschn. 26) entspricht, am Ende des Fluges muß das Flugzeug allmählich in den Ruhezustand übergehen, endlich muß während des Fluges ein vorgeschriebener Weg gegenüber der Erde eingehalten werden, soll das Flugzeug praktisch überhaupt verwendbar sein. Von diesen drei Aufgaben wollen wir in diesem Kapitel die beiden ersten behandeln, indem wir von Abflug und Landung sprechen; auf die Fragen der Kurshaltung gegenüber der Erde kommen wir im letzten Kapitel zurück.

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© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • R. v. Mises
  • Kurt Hohenemser

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