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Zusammenfassung

Allem Anscheine nach ist es ein gesetzmäßiges Verhalten, daß die Reproduktionsfähigkeit der Individuen vor dem physiologischen Ende ihres Lebens erlischt. Wenn auch diese Tatsache nur an den Vertretern einzelner Spezies, vor allem bei domestizierten Tieren und beim Menschen erhoben wurde, so kann sie doch auch für die meisten der übrigen Tierspezies als bestehend angenommen werden, Der physiologische Verlust der Reproduktionsfähigkeit ist charakterisiert durch das Aufhören der Gametenproduktion, aber auch mit anderweitigen Veränderungen an den Keimdrüsen und am Soma des betroffenen Individuums vergesellschaftet. Der ganze Komplex dieser Veränderung ist im allgemeinen beim weiblichen Geschlecht deutlicher ausgeprägt als beim männlichen und wird, zumindest beim menschlichen Weibe, als Klimakterium bezeichnet.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1913

Authors and Affiliations

  • Julius Tandler
    • 1
  • Siegfried Grosz
    • 1
  1. 1.Wiener UniversitätAustria

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