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Zusammenfassung

Die Gallensteinoperationen haben wie die meisten anderen Bauchoperationen ihre, wenn auch kurze und magere, Vorgeschichte in der vorantiseptischen Zeit. Witzel, Courvoisier und Langenbuch (96. II. 68) sind ihren Spuren nachgegangen und haben sie bis auf Fabricius Hildanus, Stadtarzt in Bern, zurückverfolgen können, der 1618 einige Steine aus der Gallenblase herauszog. Bemerkenswert ist, daß 1667 Teckoy in Leyden bei einem Hund die Gallenblase exstirpierte und feststellte, daß „seine Lebensfunktionen sich ohne die geringste Störung vollzogen“. Herlin wiederholte 1767 die Tierversuche und empfahl die Exstirpation bei Gallensteinleiden. Jean Louis Petit schnitt eine mit der Bauchwand entzündlich verwachsene Gallenblase auf und entfernte die Steine. Im übrigen handelte es sich immer mehr um Pläne und Vorschläge als um wirkliche Eingriffe. Man wollte durch Einstechen eines Troikarts oder durch Ätzung Verwachsungen hervorrufen wie bei den Echinococcuscysten. Thudichum schlug 1859 die zweizeitige Cholecystotomie mit Annähen vor.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Friedrich Trendelenburg

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