Durchsicht des Manuskriptes

  • G. H. Simmons
  • M. Fislibein

Zusammenfassung

In seinem interessanten und praktischen Werk „Über den Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten“ bemerkt Sir T. Clifford Allbutt, daß er ein Manuskript viermal durchzuarbeiten pflege, ehe er es für druckreif erkläre. Die erste Niederschrift entsteht auf Grund sorgfältiger Zettelnotizen, deren Inhalt logisch aneinandergereiht wird. Dann werden überflüssige Worte Sätze oder ganze Abschnitte ausgemerzt, wodurch sich eine Kürzung des Manuskripts um 20–25% ergibt. Gleichzeitig werden an falscher Stelle stehende, nicht in den Zusammenhang gehörende und außerhalb der logischen Gedankenentwicklung liegende Sätze nach den richtigen Stellen übertragen. Selbstverständlich werden auch Verändenmgen in der Auffassung, wie sie sich dem Verfasser bei der Arbeit ergeben, berücksichtigt. Bei der zweiten Durchsicht werden Sätze und Abschnitte so umgearbeitet, daß ihr Sinn ganz Mar und eindeutig hervortritt; nur als Zier oder ihres bildhaften Ausdruckes wegen gebrauchte Sätze werden geändert oder gestrichen, der Wahl treffender Bezeichnungen wird besondere Sorgfalt zuteil. Einige Wochen später liest SIR CLIFFORD das ganze Manuskript nochmals aufmerksam durch und macht die letzten Zusätze und Verbesserxmgen.

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Copyright information

© Verlagsbuchhandlung Julius Springer, Berlin 1925

Authors and Affiliations

  • G. H. Simmons
    • 1
  • M. Fislibein
    • 2
  1. 1.American Medical AssociationUSA
  2. 2.The Journal of the American Medical AssociationUSA

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