Die Photographie im Dienste der Astronomie

  • Elis Strömgren

Zusammenfassung

Schon Daguerre unternahm Versuche, Himmelskörper zu photographieren. Es folgten u. a. Draper und Rüther-furd. Das große Zeitalter der Geschichte der Himmelsphotographie setzte jedoch erst nach der Erfindung der Bromsilbergelatinmethode (Maddox1871) ein. Eine gewaltige Entwicklung ist seit diesen ersten tastenden Versuchen bis zu den wundervollen Aufnahmen eines Barnard, Ritchey und Wolf vor sich gegangen. Vom instrumentellen Standpunkte aus war die Konstruktion des Doppelrefraktortyps (die Brüder Henry am Anfange der 80er Jahre) epochemachend, der in einem Rohre ein visuelles und ein photographisches Fernrohr vereinigt. Am photographischen Fernrohre wird an Stelle des Okulars die Kassette mit der Platte eingeschoben, am anderen, dem visuellen Rohre, auch Leitfernrohr genannt, wird vom Beobachter während der Aufnahme ein Leitstern dauernd in der Mitte des Fadenkreuzes gehalten. Auf diese Weise ist die Sicherheit, scharfe unverrückte Sternbilder zu erhalten, gewährleistet. Von anderen Namen auf dem Gebiete der Refraktor- und Reflektortechnik seien erwähnt: Fraunhofer, Merz, Steinheil, Repsold, Zeiss, Töpfer, Clark (der berühmte Optiker, der fünfmal seinen eigenen Rekord in bezug auf große Objektive schlug), Cooke, Ritchey und Warner and Swasey.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

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  • Elis Strömgren

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