Schizosaccharomyces hominis Benedek (1927)

  • C. Bruhns
  • A. Alexander

Zusammenfassung

Dieser Pilz, der von Benedek entdeckt und von ihm auf Grund der morphologischen Merkmale in die von Lindner geschaffene Gattung des Schizosaccharomyces, der Spalthefe eingeordnet wurde, sieht Benedek als Erreger des seborrhoischen Ekzems und gewisser bläschenbildender Hauterscheinungen (Cheiropompholyx, teilweise auch Sycosis non parasitaria usw.) an. Die Pityriasis rosea sei analog den Trichophytiden und Epidermophytiden als Schizosaccharomykid aufzufassen. Benedek nimmt heute an, daß der Schizosaccharomyces hominis kein Oberflächenparasit sei, sondern ein ständiger Tiefenparasit des Menschen, und daß er Organerkrankungen (Leber!) hervorrufen könne. Der Schizosaccaromyces läßt sich gewöhnlich nicht im Nativpräparat in den Schuppen nachweisen, sondern nur in der Kultur, aber doch gibt Benedek an, daß es ihm jetzt gelungen sei, in den Bläschendecken des Cheiropompholyx (oder des pompholyciformen Schizosaccharomykides nach Benedek) und auch im Inhalt von künstlich gesetzten Cantharidenblasen (nach Urbachs Vorgang) den Schizosaccharomyces direkt mikroskopisch zu finden.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • C. Bruhns
    • 1
  • A. Alexander
    • 1
  1. 1.Der Dermatologischen AbteilungCharlottenburger KrankenhausesDeutschland

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