Der krieg der Banken

  • R. H. Patterson

Zusammenfassung

Die kriegs: Epoche in Europa — jener lange Zeitraum blutigen Streits, welcher mehr als Zweitausend Iahr gewährt hat — nahet sich allmälig ihrem Ende. Kriege wird es noch geben — und möglicher Weife große Kriege; dennoch nahet sich das Ende internationalen blutigen Streits und Europa wird binnen Kurzem übergehen in eine friedliche staatliche Gefellschaft von Nationen — in ein staatliches Gemeinwesen, in welchem jeder Staat die Rechte seiner Nachbarn achten und sich in Eintracht mit ihnen vernehmen wird. Die Macht der Könige, der Ehrgeiz wachsender Staaten wird in Kurzem aufhören unseren Continent in das Getümmel und in die furchtbaren Uebel kriegerischer Kämpfe zu stürzen. Iedes Volk fängt an die Rechte seiner Nachbarn zu würdigen und zu achten und wie das große Werk nationaler Entwicklung und Selbst:Regierung vorwärts schreitet, so wird das Selbst: Interesse mehr und mehr internationaler Moralität zu Hülfe kommen. Man lasse jedem Volk seine natürlichen Rechte und beinahe wird die Ursache von Kriegen ein Ende gewinnen. Im Verhältniß wie jede Nation sich entwickelt und heranwächst, wie sie sich entschließt auf eigenen Füßen zu stehen und ihre eigenen Ungelegenheiten verwalten kann, wird dieses Gedeihen der Völker, dieses Nationalitäts: Princip einen Schlagbaum ziehen gegen die Bestrebungen selbstischen Ehrgeizes, mögen diese von Seiten der Völker oder der Könige kommen. Wir sehen den Unfang dieses Processes; und obgleich das glückliche Ende noch nicht da ist, so schimmert es doch in der Zukunft — es ist im Herannahen begriffen.

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© Verlag von Julius Springer 1867

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  • R. H. Patterson

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