Die Enteroptose (Gastrokoloptose)

  • Adolf Schmidt

Zusammenfassung

Schon seit langem bekannt, fand die Enteroptose als Krankheitsbild erst stärkere Beachtung, als F. Glénard eine Reihe funktioneller Störungen der Magendarmtätigkeit und allgemeiner nervöser Erscheinungen auf die Senkung der Baucheingeweide zurückführte (1885). In Betracht kommen Dünndarmschlingen, Querkolon, Magen, Leber, Nieren, Milz. Der Schwerpunkt der sich anschließenden breiten Erörterungen liegt bei der Gastroptose; denn die Magenpathologie war an der ganzen Frage am meisten interessiert. Aber auch die Darmpathologie steht hiermit in engem Zusammenhang, weil Gastroptose immer gleichzeitig Koloptose bedeutet, so daß man diese wichtigste Form der Enteroptose unter dem Begriff der Gastrokoloptose zusammenfassen muß. Daneben gibt es auch eine vom Magen unabhängige isolierte Ptose des Kolon und der Flexuren desselben.

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Copyright information

© J. F. Bergmann 1921

Authors and Affiliations

  • Adolf Schmidt
    • 1
  1. 1.HalleDeutschland

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