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Gasblasen

  • A. W. Brearley
  • H. Brearley

Zusammenfassung

Wenn der Sheffielder Messerschläger an der Inschrift einer Klinge sah, daß sie aus Schweißstahl hergestellt war, so nahm er Längszeilen als unvermeidlich an und hielt sie für eine Eigenschaft guten Schweißstahles. Es ist aber ein Irrtum, zu glauben, daß diese Zeilen unbedingt von Schlacken herrühren müssen; sie können ebensoschlecht verschweißte Gasblasen sein. Blasige Blöcke wurden vor vielen Jahren vorsätzlich gegossen; ob es mit der Absicht geschehen ist, die Schneidkanten zu verbessern oder ob man die Messerschläger täuschen wollte, um Gußstahl für Schweißstahl zu verkaufen, wissen wir nicht. Solcher Stahl sprühte beim Gießen stark und hatte auch im Block ein merkbar geringeres Gewicht. Man erschmolz den Stahl aus Schweißeisen unter Zusatz von Holzkohle und goß ihn, ohne zu desoxydieren, ab, sobald er geschmolzen war. Dies ist einer der wenigen Fälle, wo Gasblasen nützlich oder wenigstens nicht schädlich sind.

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© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • A. W. Brearley
  • H. Brearley

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