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Kostformen

  • L. Kuttner
  • K. Isaac-Krieger
  • D. Kwilecki
Part of the Handbücherei für Das Gesamte Krankenhauswesen book series (BGK, volume 6)

Zusammenfassung

Obgleich der Sinn einer Krankenernährung in der größten Individualisierung liegt, ist bei der Eigenart des Küchenbetriebes im Krankenhaus, eine gewisse Schematisierung nicht zu umgehen. Deshalb wird es sich für die allgemeine Krankenernährung nicht vermeiden lassen, an dem System bestimmter, gleichmäßig zusammengesetzter Kostformen festzuhalten. Inwieweit aber die Durchführung spezieller — für die Behandlung des Kranken dringend erforderlicher — diätetischer Maßnahmen trotzdem möglich ist, wird in dem Kapitel über die Diätküche ausführlich auseinandergesetzt werden. Um jedoch auch bei der allgemeinen Krankenernährung dem individuellen Gesichtspunkt in weitgehendem Maße Rechnung tragen zu können, müssen die Kostformen einen so weiten Spielraum haben, daß den ärztlichen Anforderungen ohne große Umstellung im Betrieb entsprochen werden kann. Gewöhnlich glaubt man dieser Forderung dadurch zu genügen, daß man neben den festliegenden allgemeinen Kostformen eine größere Anzahl spezieller Kostverordnungen ebenfalls durch Aufstellung bestimmter Schemata zur Anwendung bringt. Die praktische Durchführung gestaltet sich dann am leichtesten in der Weise, daß die allgemeinen Kostformen für die überwiegend große Zahl von Kranken der Hauptküche vorbehalten bleiben, alle übrigen Kostverordnungen jedoch in den Betrieb einer besonderen Diätküche verlegt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • L. Kuttner
  • K. Isaac-Krieger
  • D. Kwilecki

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