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Bestimmung der Momente M’ infolge gegebener Verschiebung eines Knotenpunktes sowie der zugehörigen Erzeugungskraft Z und Festhaltungskräfte D

  • Ernst Suter

Zusammenfassung

Nachdem wir die Verschiebungen aller Knotenpunkte eines Tragwerks bzw. die gegenseitigen rechtwinkligen Verschiebungen der Endpunkte aller Stäbe infolge gegebener Verschiebung eines Knotenpunktes desselben kennen, d. h. nach dem vorhergehenden Kapitel ermittelt haben, sind wir in der Lage, die davon hervorgerufenen Momente M’ am ganzen Tragwerk, beispielsweise an demjenigen der Fig. 282, wie folgt zu bestimmen:
  • Wir behandeln die einzelnen Stäbe getrennt voneinander, betrachten daher zunächst einen einzelnen Stab, z. B. den Stab AB und ermitteln die Momente M (ϱ), welche durch die Verschiebungen AA’ und BB′ bzw. die gegenseitige rechtwinklige Verschiebung ϱ der beiden Endpunkte dieses Stabes erzeugt werden, und zwar einerseits im Stabe AB selbst und anderseits in allen übrigen Stäben des Tragwerks. Darauf ermitteln wir auf dieselbe Weise die Momente M (ϱ) infolge der Verschiebungen der beiden Endpunkte des zweiten, sodann des dritten, vierten usw. und endlich des letzten Stabes. Zum Schluß addieren wir die so erhaltenen Momente M (ϱ) in jedem Stabe und erhalten dadurch die Momente M’ infolge der gleichzeitigen Verschiebung aller Knotenpunkte des Tragwerks. Die zugehörigen Quer- und Normalkräfte erhalten wir auf Grund der Momente nach Kap. VI des ersten Teiles.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

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  • Ernst Suter

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