Vakzine

  • H. Finkelstein
  • E. Galewsky
  • L. Halberstaedter

Zusammenfassung

In dem bekannten Bilde der Vakzine unterscheidet man die Impfpapel, die etwa vom 5. Tage ab sich in das porzellanähnliche Impfbläschen verwandelt, das auf gerötetem Hofe (Aula) steht. In den nächsten Tagen nimmt das Bläschen an Umfang zu, dellt sich und entleert beim Anstechen helle Lymphe. Am Ende der ersten Woche wird dagegen ihr Inhalt eitrig, während gleichzeitig um die Impfstelle eine stärkere und umfangreichere Rötung und Schwellung (Area) erscheint. Am 9.—10. Tage ist der Höhepunkt erreicht; dann beginnt die Rückbildung; die Pusteln trocknen ein, verschorfen und der Schorf fällt in der dritten bis vierten Woche unter Hinterlassung einer Narbe ab.

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • H. Finkelstein
    • 1
  • E. Galewsky
    • 2
  • L. Halberstaedter
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.DresdenDeutschland

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