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Die pharmakologische Prüfung des vegetativen Nervensystems

  • O. Platƶ

Zusammenfassung

Der Grundstein zu einer systematischen, pharmakologischen Prüfung des vegetativen Nervensystems wurde durch EPPINGER und HESS gelegt und steht in engem Zusammenhang mit deren Lehre von der Vagotonie und Sympathicotonie. Die genannten Autoren rechnen zur Vagotonie jene Konstitutionen, welche einerseits einen funktionell erhöhten Vagustonus, andererseits eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Pilocarpin zeigen, bei einer relativen Unempfindlichkeit gegenüber sympathischen Heizen, also besonders dem Adrenalin. Umgekehrt müßte bei der Sympathicotonie ein erhöhter Tonus im sympathischen System und eine abnorm starke Reaktion auf Adrenalin vorherrschen, während der Parasympathicus auf Pilocarpin und Atropin kaum anspricht. Die pharmakologische Prüfung des vegetativen Nervensystems wird seit eppinger und Hess mit den vegetativen Giften Adrenahn, Atropin und Pilocarpin ausgeführt.

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Literatur

  1. Platz: Über die Wirkung des Adrenalins. Zeitschr. f. d. ges. Med. Bd. 30, H. 1–6.Google Scholar
  2. Platz: Über die Wirkung des Atropins auf Puls und Blutdruck. Zeitschr. f. d. ges. Med. Bd. 28, H. 1–4.Google Scholar
  3. Platz: Über die Wirkung des Pilocarpins. Zeitschr. f. d. ges. Med. Bd. 30, H. 1 — 6; daselbst auch weitere Literaturangaben.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • O. Platƶ
    • 1
  1. 1.TorgauDeutschland

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