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Elektrographische Untersuchung des Herzens

  • A. Weber

Zusammenfassung

Die Elektrokardiographie dient dem Zwecke, die im Herzen während seiner Aktion entstehenden elektrischen Spannungsunterschiede aufzuschreiben. Da es sich meist nur um Bruchteile von einem Millivolt handelt, so müssen Apparate von großer Empfindlichkeit angewendet werden; da außerdem Richtung und Intensität der im Herzen erzeugten Spannungen sehr rasch wechseln, so müssen die Apparate eine sehr rasche Einstellungsgeschwindigkeit haben. Bei Nichterfüllung dieser Bedingung wird der Strom verlauf entstellt wiedergegeben. Wenn man eicht, während der Patient an den Apparat angeschlossen ist, d. h. wenn man eine genau bekannte Spannung, etwa von 1 Millivolt, so an den Apparat anlegt, daß der Patient, ableitende Elektroden und der Apparat vom Eichungsstrom durchflössen werden, so soll der resultierende Galvanometerausschlag eine Zeit von allerhöchstens 0,02 Sekunden beanspruchen. Reagiert das Instrument langsamer, so zeichnet es keine richtigen Kurven.

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Literatur

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • A. Weber
    • 1
  1. 1.NauheimDeutschland

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