Anforderungen an die Einzelteile der Rundfunkempfänger; Gesichtspunkte für den Bau der Geräte

  • F. Eppen

Zusammenfassung

In den bereits gehaltenen Vorträgen sind die physikalischen Grundlagen des Funkempfanges im allgemeinen, die bei der Funktelephonie auftretenden akustischen Fragen, die Ausbreitung der elektrischen Wellen sowie die Wirkungsweise der Elektronenröhren behandelt worden. Ferner hat Herr Professor Leithäuser im letzten Vortrage einige der wichtigeren Schaltungen besprochen. Wer nun von Ihnen versucht hat, selbst einen Apparat zu bauen, wird gemerkt haben, daß bei der praktischen Ausführung einer Schaltung, selbst wenn man sie in allen Einzelheiten übersieht, noch viele Schwierigkeiten auftreten. Vielfach erlebt man, daß die Schaltung, auch wenn alle Größen richtig dimensioniert sind, nicht das leistet, was man erhofft hat und was nach physikalischen Überlegungen von ihr gefordert werden muß. Dieser Mißerfolg kann seinen Grund einmal darin haben, daß die verwendeten Einzelteile nicht das leisten, was sie im vorliegenden Falle leisten müssen, und ferner können Fehler in der Anordnung die Schuld tragen. Ich möchte daher heute einiges vortragen über die an die Einzelteile zu stellenden Forderungen und ferner über Gesichtspunkte beim Zusammenbau der Apparate. Wie bekannt, hat sich bei Beginn des Rundfunks in Deutschland eine große Zahl von Firmen „auf Radio umgestellt“, wie der Fachausdruck heißt.

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© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • F. Eppen
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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