Staubfeuerungen zur Schweißeisenerzeugung

  • Hermann Bleibtreu

Zusammenfassung

Der Umstellung von Puddelöfen auf Kohlenstaubfeuerung stellen sich keine wesentlichen Schwierigkeiten entgegen. Bei Öfen mit Rostfeuerung dient die Vorkammer als Verbrennungsraum, in dem sich ein Teil der Schlacke und Asche ansammelt (30 bis 60%) und dessen Boden aus einem Knüppelrost besteht, der von Zeit zu Zeit durch Aufheben entschlackt wird. Der Brennstoff wird zweckmäßig durch Niederdruckbrenner zugeführt. Die in den Herdraum mitgerissene Schlacke fließt aus diesem ab oder tropft beim Ausziehen von den Luppen ab. Als Vorzüge der Kohlenstaubfeuerung sind zu nennen: Kontinuierlicher Betrieb ohne häufiges Entschlacken und Abkühlen des Ofens, gute Verbrennung, geringerer Brennstoffverbrauch als bei Generatorbetrieb und Handfeuerung, Regelbarkeit der Flamme [oxydierend und reduzierend] und eine Steigerung des Ausbringens. Bei Umstellung von Hand- auf Kohlenstaubfeuerung muß man damit rechnen, daß die Leistung der Abhitzekessel sinkt, was auf den guten Wärmeübergang von der Kohlenstaubflamme an das Bad und die geringeren Abgasverluste hindeutet.

Notes

  1. 1).
    Harvey, The use of pulv. coal, London 1920, S. 56.Google Scholar
  2. 2).
    Harvey, Pulverized Coal Systems in America, London 1919, S. 32.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Hermann Bleibtreu
    • 1
  1. 1.des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute in SaarbrückenDeutschland

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