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Grundlagen eines behördlichen Kassengroßbetriebes mit maschinellem Arbeitssystem

  • Karl Koch
Part of the Bank- und finanzwirtschaftliche Abhandlungen book series (BFA, volume 7)

Zusammenfassung

Wenn es aus verwaltungspolitischen und aus traditionellen Gründen nicht durchführbar ist, das gesamte Zahlungsgeschäft von der staatlichen Verwaltung zu trennen und auf die Reichsbankorganisation etwa im Sinne des englischen Verwaltungssystems zu übertragen, wenn es also nicht angängig ist, die Finanzen des Staates mit jenen der Bank zu einer untrennbaren Einheit zu verschmelzen und die Bankorganisation als ein unentbehrliches Glied des Organismus der Finanzverwaltung zu betrachten, so bleibt für die Reichsverwaltung, wenn sie die Vorteile erlangen will, die durch eine solche Arbeitsteilung zwischen der Mittelverwaltung und der Rechnungslegung einerseits und der Zahlungsausführung andererseits sich ergeben, nichts anderes übrig, als diese Vorteile innerhalb des behördlichen Kassenapparates durch eine geeignete Umorganisation selbst zu schaffen.

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Literature

  1. 1).
    Siehe Fußnote auf S. 64.Google Scholar
  2. 1).
    Es wird bereits in Verbindung mit der Verwendung des Lochkartenverfahrens erwogen, ob auch die Steuerkontenführung, also die Buchhaltung der Finanzämter, in gewissem Umfange, etwa für den Bereich eines Landesfinanzamtes, zu zentralisieren und maschinell zu bearbeiten sei (vgl. S. 63).Google Scholar
  3. 1).
    Ich habe in meiner Schrift über die Umstellung der Finanzkassen auf maschinelle Arbeitsmethoden meiner Rentabilitätsberechnung 120 Millionen Einzahlungsfälle für das Jahr zugrunde gelegt und dabei einen Kostenbetrag für die Zentralkassenstelle von jährlich 1,6 Millionen Mark ermittelt.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • Karl Koch

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