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Stückkalkulation

  • Wilhelm Hasenack
Part of the Bank- und finanzwirtschaftliche Abhandlungen book series (BFA, volume 5)

Zusammenfassung

Die Stückkalkulation, deren Objekte die Einzelleistungen sind, wird in der Literatur für unmöglich erklärt, teils aus Kostengründen, teils wegen technischer Unmöglichkeit. Obst II, S. 331, schreibt: „Einzelkalkulationen kennt man im Bankgewerbe nicht. Sie ständig und für den einzelnen Betrieb vorzunehmen, würde erhebliche Kosten verursachen, die in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehen würden. Die Zergliederung in allgemeine und spezielle Unkosten würde bei der Eigenart des Bankbetriebs oft noch schwieriger sein als in Fabrik- und Warenhandelsbetrieb.“ Isaac macht geltend, daß eine Abteilung meist nicht mit einem fest umrissenen Leistungskomplex zusammenfällt. Aber wenn das auch richtig ist, so ist eine Stückkalkulation darum nicht ohne weiteres sinnlos. Es ist nach einem geeigneten Maßstab zu suchen, der die Kosten gemäß der Kostenverursachung auf die Leistungsarten aufteilt. Ich sehe den relativ besten Aufteilungsschlüssel in Anlehnung an ein amerikanisches Verfahren (Wegbrod), in der Manipulationszeit, d. h. der Zeit, die notwendig ist, um einen Kundenauftrag durchzuführen.

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© Verlag von Julius Springer 1925

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Hasenack
    • 1
  1. 1.SchwelmDeutschland

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